Donnerstag, 20. August 2009

Cairns V

Donnerstag

19.46 Uhr

Howdy,

das war eine Menge Freizeit, die es heute zu füllen galt - überkuhl.

Auschecken war um zehn, danach hatten wir bis nach ein Uhr Zeit, bis es dann mit der Tour
weitergehen sollte.

Da heute deutlich besseres Wetter war als gestern, beschlossen J., C., M. und ich, nochmal
zu den beiden Stränden zu gehen, den gestrigen Dschungelwalk noch einmal in die andere
Richtung abzulaufen und uns die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen.

So war es dann auch, anstatt groß herumzusülzen zeige ich Euch lieber ein paar Bilder - ich
denke, sie sprechen für sich...





Von großer Abenteuerlust gepackt, hatten M. und ich uns in den Kopf gesetzt, eine Kokosnuss
vom Baum zu befördern, diese zu knacken und lustvoll zu verspeisen. Wie praktisch, dass just
in diesem Moment eine frisch gefallene Nuss zu unseren Füßen lag. Zehn messerschwingende und
die Nuss auf einen Pfahl kloppende Minuten gingen ins Land, bis wir die Frucht der Begierde
geknackt hatten - und angesichts des sich ausbreitenden Geruchs die Aussage "frisch gefallen"
nochmals überdachten. Noch nie habe ich etwas derartig ekelig riechendes wie diese ausgehöhlte,
von Tieren zerfressene und komplett verrottete Kokosnuss gesehen. Äußerlich allerdings hatte
sie sich hervorragend gehalten - Glückwunsch dafür...




Pünktlich um kurz vor halb zwei ging es dann mit dem Bus weiter, nun wieder in südlicher
Richtung. Mossman Gorge [kein Tippfehler] war der Höhepunkt des zweiten Tages: Ein wirklich
schöner Gebirgsfluss, der wahnsinnig klar zwischen enorm riesigen Felsen seinen Weg ins Tal
findet. Auch hier gab es einen Rundgang, außerdem konnte man auch in einem Wasserloch und
im Fluss selbst baden gehen.




Oder man lässt es einfach sein. Als letzte Station stand noch Port Douglas auf der Tagesordnung,
ein eher unspektakuläres Städtchen, das [wie man an der Art und Weise erkennt, wie es
städtebautechnisch konzipiert ist] während des Goldrushes aus dem Boden gestampft wurde.
Der Strand indes ist sehr hübsch, außerdem gab es wirklich gute Chickenwraps, mit denen der
kleine Hunger zwischendurch doch recht erfolgreich bekämpft werden konnte.

Nun bin ich wieder im Hostel, habe für morgen bereits die Unterwasser-Digicam [ein echt
spektakulär aussehendes Moped] aus der Tauch-Station abgeholt und freue mich darauf, morgen
mit meinen Room-Mates C. und M. [die heute spontan und aus Versehen die gleiche Tour wie ich
gebucht haben] tauchen und schnorcheln zu gehen - sollten die Fotos was werden, gibt es
morgen Abend an dieser Stelle einiges zu bestaunen.

Außerdem ist mein Sydneysider Weggefährte M. in der Stadt, mit dem ich die erste Woche verbracht
habe, vielleicht kriegen wir ja ein Treffen im Laufe des morgigen Abends hin...

Ich sage mal bis morgen und verabschiede mich mit dem Spruch des Tages:

Save a wave - ride a surfer

Euer D.

2 Kommentare:

  1. Ich liebe das Bild mit der Palme!

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  2. Hi Daner, da hat der Vogel aber Glück gehabt...
    Kling unbeschreiblich, was du beschreibst, so ein bisschen Neid kommt da doch hoch, das in meiner lang vergangenen Jugend nicht gemacht zu haben - die Umstände (die ich selber geschaffen habe) waren eben gegen mich. Wir sind schon mal so ein bisschen auf die Fotos gespannt - wieviel Tausend sind es bis jetzt? Das dir in den nächsten Tagen langweilig wird, ist wohl nicht zu vermuten.
    Have fun and take care
    P * P

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